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März 2014 – Starke Ausbeute in Meerbusch

Mit vier Schleifen bei sechs Starts und einer ersten Reserve, lässt sich ohne zu übertreiben von einer fetten Beute sprechen. Idealerweise hatte Familie Münker auf ihrer Anlage in Meerbusch sowohl Dressur- als auch Vielseitigkeitsprüfungen ausgeschrieben. So konnte ich ohne großen logistischen Aufwand die Pferde meiner Chefin und meine Jungs an den Start bringen.

März 2014 – Starke Ausbeute in Meerbusch

Den Anfang machte Chilli in einer Dressurpferde L. Trotz ihrer Aufregung ließ sie sich gut vorstellen. Auch wenn ich bei der nervigen Stute leider noch nicht das ganze Potential ausschöpfen konnte, sahen die Richter doch die guten Veranlagungen der Siebenjährigen. So schrammten wir um die Winzigkeit von 0,1 Punkten an der Platzierung vorbei.

Nach dem disziplinierten Reiten im Viereck, glich die Geländepferde L mit Paul fast einem Spaziergang. Mich fasziniert bei so jungen Pferden jedes Mal aufs Neue, was sie von einem Turnier zum Nächsten mitnehmen. War es in der vergangenen Saison noch beinahe unmöglich meinem Riesenbaby in fremder Umgebung hinten Stollen hineinzudrehen, so ließ er es dieses Mal völlig relaxt über sich ergehen. Dafür waren die ersten drei Hindernisse ziemlich spannend. Allerdings nicht weil die Sprünge an sich besonders gruselig gewesen währen. Nein! Paul hat auf den ersten Metern einen Spaziergänger, einen Radfahrer und einen Menschen im parkenden Auto entdeckt. Da bleibt nicht viel Zeit den jeweiligen Baumstamm ins Visier zu nehmen. Aber danach hat er sich voll auf seine Aufgabe konzentriert und alles bravourös gemeistert. In einem stark besetzten Starterfeld bekam Paul eine 8,0 und war zehnter. Damit haben wir den ersten Teil der Qualifikation fürs Bundeschampionat in der Tasche. Aus diesem Grund ist Paul auch am nächsten Tag im Gelände der VA nicht mehr gegangen. Die Dressur und das Springen musste er allerdings absolvieren. Mit einer 7,2 im Viereck und einem Flüchtigkeitsfehler im Parcours lag der Jungspund aussichtsreich auf dem siebten Platz vor dem Cross. Auch wenn es die richtige Entscheidung war, Paul nicht an den Start zu bringen, fällt es mit einer möglichen vorderen Platzierung ungleich schwerer.

Carl legte in der VL direkt mit einem Knaller los. 46 Miese in der Dressur ist sein bis dato bestes Ergebnis und brachte uns auf einen aussichtsreichen zehnten Platz. Motiviert bis in die Haarspitzen ging es in den Stangenwald. Aber mein Pfadfinder hatte mal wieder seinen Job ganz klar erkannt: null und in einer schnellen Zeit ohne wirklich aufs Gas gedrückt zu haben, beendeten wir das Springen als sechste und kämpften uns vier Ränge nach vorne. An einigen Hindernissen rief mein Ire auch schon das Erlernte aus dem Training mit Bettina Hoy ab. Wenn das erstmal an jedem Sprung funktioniert, dann muss ich mich ordentlich anschnallen. In seiner Paradedisziplin ließ Carl nichts mehr anbrennen. Er absolvierte einfach jede Klippe spielerisch. Und wir galoppierten mit ein paar Zeitfehlern direkt auf Rang sechs.

Schleife Nummer drei und vier habe ich mir dann in der M*-Dressur abgeholt. Hinter jeder der beiden Platzierungen liegt eine ganz besondere Geschichte. Sei es der verrückte Wilmi, bei dem Genialität und Irrsinn ganz dicht beieinander liegen oder unser kleiner Flummi, der schon als junges Pferd fleißig Schleifen sammelte. So war doch der Weg zur ersten M-Platzierung für beide Füchse ein weiter. Umso mehr freute es mich, dass Flummi als zweiter und Wilmi als achter die Konkurrenz beendeten. Viel Zeit, mich über die Platzierungen zu freuen bleibt mal wieder nicht. Schon in zwei Wochen geht der Turnierzirkus weiter.