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Tag 3 – On the road again

Fußballer finden ihren heiligen Rasen in Wembley. Für Tennisspieler gilt das Grün in Wimbledon als heilig. Und für uns Buschis? Natürlich Badminton! Aber England steht ja erst ab nächster Woche für mich auf dem Plan. Dann werde ich auch sicherlich dem Park des Duke of Beaufort einen Besuch abstatten. Solange freu ich mir einen Keks, das ich auf heiligem deutschem Rasen mit Bettina trainieren durfte.

Um kurz nach sieben Uhr hatten wir unsere Pferde auf dem LKW und die Reise ging Richtung Luhmühlen. Mit einem fetten Grinsen im Gesicht sage ich nur „Normandie Bank“! Paul meisterte alle Aufgaben, die Bettina uns in den Weg stellte mit einer schon sehr großen Selbstverständlichkeit für seine gerade mal sieben Jahre. Dass er mit den Abmessungen keine Probleme hat, beweist er regelmäßig. Aber dass er die technisch immer anspruchsvoller werdenden Wege so lässig absolviert, ist einfach nur grandios. Jetzt muss ich nur noch ein bisschen mehr Kondition auftrainieren – die Joggingschuhe sind schon entstaubt – um auch bis zum Schluss mit Pauls Energie mithalten zu können 😉

Paul_LuhmuehlenPaul_Luhmuehlen_Wasser

Übrigens hat Curt sich nicht heiser gewiehert. Sobald ich mit dem LKW in der Einfahrt stand, begrüßte er uns laut und unverkennbar.

Cheers,

Jörn

Tag 2 – Zurück zur Routine

Ich weiß, wenn man seine eigenen Pferde toll findet und lobt, ist es ein bisschen so, als ob Eltern stolz über ihre hochbegabten Kinder sprechen. Aber Paul ist wirklich intelligenter als alle anderen Pferde! Wie es sich für einen Mann von Welt gehört, bewegt er sich schon nach einem Tag ganz selbstverständlich in seiner neuen Umgebung. Ein bisschen Schaulaufen auf dem Dressurviereck, bei einer leichten Springeinheit das Vermögen kurz aufblitzen lassen und ansonsten ganz entspannt mit der stehts gut gefüllten Heuraufe beschäftigen. Nicht zu vergessen Pauls kleine Starallüren, die uns zur Verzweiflung treiben – seinen Wildwuchs an Mähne verteidigt er zumindest so gar nicht gentleman like.

Curt ist da schon ein bisschen anders. Er liebt seine Routine im heimatlichen Stall. Dass er nun erst geritten wird und dann in der Führmaschine laufen soll, bringt ihn etwas durcheinander. Aber so lange der große Kumpel Paul vorwegmaschiert, geht Curt mit. Schlimm wird es nur, wenn er vermeintlich alleine zurück bleiben muss. Dann wiehert er sich die Seele aus dem Leib. Morgen wird er das Alleinsein allerdings üben müssen. Gemeinsam mit Bettina fahren Paul und ich zum Geländetraining nach Luhmühlen.

Cheers,

Jörn

Tag 1 – Eine kleine Reise zum Üben

Gestern war es endlich so weit! Alle Vorbereitungen für meinen Trip nach England sind abgeschlossen und ich konnte mich in meinen vollgepackten LKW auf den Weg machen. Bevor ich allerdings die Tour zu Bill Levett antrete, mache ich noch einen kleinen Zwischenstopp bei Bettina Hoy. Am DOKR will ich Paul schon auf seine kommenden Aufgaben vorbereiten. Schließlich soll es in England direkt losgehen.

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Stall Schultheis

 

Internationale Luft schnuppern wir trotzdem. Meine Jungs – Curt ist auch mit an Bord – sind im Stall von Familie Schultheis einzezogen. Hier stehen die Pferde von schwedischen, finnischen und polnischen Buschreitern. Da kann ich mein Englisch schon mal auf Vordermann bringen

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